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Leinwand

Yes, we can!

27.01.2009
solo
Bernhard Schmidt

Website der European Green Party

Super-Fi Projekte


Wahlen auf europäischer Ebene stehen einige Schritte vor der Tür. Die Konzepter, Projektmanager, Programmierer und Designer unserer Bude haben aus diesem Grund wieder einmal ordentlich Hand angelegt, diesmal an der Website der European Green Party. Der Schmäh hinter der Site, die gemeinsam mit der klassischen Agentur der Eurogrünen aus Dänemark namens Wasabi entstanden ist, liegt in der Cross-Content-Aggregierung. In der Vollausbaustufe werden alle möglichen Inhalte der nationalen Grünen Parteien aggregiert, aufbereitet und über einzelne Widgets auf den dortigen Sites wieder ausgespuckt. Tricky.

 

Website www.europeangreens.eu

Website www.europeangreens.eu

Props to the guys from Codeon.

Stay connected.



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26.10.2008
alm
Niko Alm

Super-Fi schreibt Etat-Headlines

Presse


“Der nächste Wahlkampf beginnt jetzt”, sagt Niko Alm von Super-Fi. Jener Agentur, die für die Werbekampagne und die Mediaplanung der Grünen verantwortlich zeichnete.

Was hier als gefährliche Drohung an die wahlkampfgefolterte Bevölkerung zu lesen sein könnte, ist natürlich nicht ganz so gemeint. Für derStandard.at/Etat reicht das Zitat immerhin zur Headline des Artikels, der Aufschluss darüber gibt, warum der nächste Wahlkampf wirklich jetzt losgehen sollte.



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26.09.2008
alm
Niko Alm

Gastkommentar im medianet vom 26.9.2008

Presse


8 Millionen Wahlplakate
Ein gutes Wahlplakat zu machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.


In Österreich gibt es fast so viele PolitikexpertInnen wie Teamchefs, also ein paar Millionen. Das Thema Wahlkampf dominiert die Berichterstattung und fast täglich erscheinen Kommentare zu den Wahlkampagnen und der Wahlwerbung. Als aufmerksamer Leser von Blogs vervielfacht sich die Zahl der guten Ratschläge und schonungsloser Kritik, die mit dem Angebot weitaus härter ins Gericht geht, als das jemals bei Kampagnen von Markenartiklern der Fall wäre. Das ist gut so. Es zeigt, dass die Rezeption von politischer Außenkommunikation breit stattfindet und wir würden uns schön wundern, wenn Kampagnen für Handytarife und zuckrigen Sprudel auch so diskutiert würden.
Die Anforderung an die Kommunikationsleistung von Wahlkampagnen ist aber übermenschlich. Hier werden nicht nur vehement einzelne Inhalte eingefordert, sondern die Darstellung des ganzen Spektrums. Kommunizierten Themen wird wechselhafte Wichtigkeit zugestanden, andere als fehlend reklamiert. Die Wahlkampagne muss Gründe liefern eine Partei zu wählen, aber nicht in Form von Themen auf Plakaten, sondern durch die bildliche und sprachliche Verknappung dessen, wofür die Partei steht. Fritz Dinkhauser brachte es mit entwaffnender Ehrlichkeit auf den Punkt: „Das einzige Rezept, das ich liefern kann, bin ich selbst.“ Jedes einzelne Großflächenplakat der 7 Parteien, denen realistische Chancen auf einen Platz im Parlament zugebilligt werden, zeigt in der Endphase aus gutem Grund den Spitzenkandidaten bzw. Heide Schmidt.
Alle diese Parteien (ausg. Dinkhauser) fahren natürlich ein politisches Vollprogramm. Jede Partei kennt die Aufgabenstellungen in jedem Politikfeld und hat auch eine Antwort parat. Im Wahlkampf geht es darum, diese Lösungswege zu erklären und eine glaubwürdige Umsetzungsgarantie abzugeben. Bei einigen erschöpft sich die Problemlösungskompetenz darin, die Schuld bei der EU und den Ausländern zu suchen, andere setzen lieber auf einen unterscheidbaren politischen Stil und eine nachhaltigere Herangehensweise an die Aufgaben. Der Wunsch ausschließlich wichtige singuläre Themen und Einzelangebote auf Wahlplakaten unterzubringen, kann nicht erfüllt werden. Es geht ja nicht darum, die WählerInnen mit Lockangeboten kurzfristig gefügig zu machen, sondern die Parteien und ihre SpitzenkandidatInnen in ihrer Problemlösungskompetenz zu positionieren und zwar in der gebotenen knappen Darstellung, die auch allen anderen Plakatkampagnen vorausgesetzt wird. Es orientiert sich hoffentlich niemand ausschließlich an Plakaten bei seiner Wahlentscheidung. Wer sich inhaltlich und thematisch wirklich vernachlässigt fühlt, hat bei TV-Duellen und beim Lesen der wirklich ausreichend ausführlichen und lesbaren Wahlprogramme genügend Material in der Hand, um sich eine Entscheidungsgrundlage für den 28. 9. zu bilden.



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07.08.2008
arturobandini
Martin Zolles

Deutschkurs heisst Sprachbeherrrrrrrrschung

Theorie & Praxis



Eigentlich müsste die blaue Partei dem ORF ja dankbar sein.

Die Herren um HC, als deren Kernanliegen gut und gerne ein verpflichtender Deutschkurs für Ausländer genannt werden kann, haben bei der Vorstellung ihrer Wahlplakate selbst ein Ticket für einen solchen Kurs gelöst. Siehe selbst: Da steht doch “heisst”, wo “heißt” stehen müsste (und nicht “müßte”), ein Umstand, der freiheitlich auch nur marginal von den auf dem Niveau einer betrunkenen Weinbergschnecke daherkommenden Reimen abzulenken vermag. Verwirrt? Macht nichts.

Die Plakate wurden, zumindest im Schaukasten Internet, bereits korrigiert, die unbedingte ss-Liebe wurde zugunsten eines scharfen geopfert. Fein, dass es das Fernsehen gibt, das einen auf solche Fehler aufmerksam macht. Ist zwar eine teure öffentlich-rechtliche Lektoratsleistung, aber gut, Armin Wolf, Bildungsauftrag mal wieder erfüllt. Immerhin.



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