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Leinwand

Yes, we can!

17.07.2010
Georg Pichler
Georg Pichler

Die Helden der Herzen beim Silver:Cup XV

Events, Praktikantenlogbuch


Am 26. Juni versammelte sich die millionenschwere Fußballertruppe von Super-Fi – rund um Angriffsass Alm, Hattrick Heller und Mittelfeldmaschine Mahlodji und inklusive mir als versuchter Nachfolger von Edwin van der Sar – auf einem Sportgelände (Helfort Platz) in Wien-Ottakring um Geschichte zu schreiben.


Silver Server hatte zum Silver:Cup XV geladen.


Es sollte ein Tag von Helden und Geschlagenen, Sensationen und Skandalen werden. Fünf mal durfte das legendäre Team aus dem vierten Wiener Gemeindebezirk auflaufen, und fünfmal stürzte man das frenetische Publikum* in eine Achterbahnfahrt, wie sie der Ledersport noch nie erlebt hatte.


Traumstart misslungen

IT-Projekte, der Gegner mit dem klingendsten aller Namen, wollte den gleichwertigen “Super-Fightern” keine Punkte gönnen, erwies sich der Kontrahent doch als routinierter und organisierter. Zumeist hinten hinengedrängt musste der Torwart zwei mal hinter sich greifen, ohne das vorne ein Tor gemacht wurde. Gegen die mehrfachen Turniergewinner von Realphaville gab es für das aufstrebende und gleichwertige “weiße Almballett” ebenfalls nichts zu gewinnen.  Doch sollte es eine Unebenheit im Rasen** sein, die den Ball des Stürmers im 1-gegen-1 mit dem Torwart entscheidend abfälschte und zum 2:0 ins Tor wandern ließ – mehr als der Anschlusstreffer wollte anschließend nicht mehr gelingen.


Doch die Hoffnung lebte weiter, der Teamgeist war stark. So spielte man gegen ein klar unterlegenes Ballesterer-Team und selbiges an die Wand – nur, an Zählbarem fehlte es. Weitere Probleme mit dem Untergrund, gleißender Sonnenschein in der Stürmer Augen und ein verdächtig kleines Tor des Gegners ließen dem Alinator und Kollegen zwei der drei verdienten Punkte entgleiten.


Das Super-Feuer

Aber es wäre nicht Super-Fi, wenn nicht der kleinste Funken Hoffnung noch zum lodernden Feuer gemacht würde. Und diese Flamme trug Super-Fi endlich zum ersten hochverdienten Sieg. ISPA vermochte das magische Dreieck -Alm-Mahlodji-Heller nicht unter Kontrolle zu bringen. Trotz zweier gelungener Befreiungsschläge war man gegen die warmgelaufene Tormaschinerie machtlos. Das 4:2 bedeutete aber nicht nur vier Punkte für die Götter in Weiß, sondern auch die große Chance auf den Aufstieg. Denn die bis dahin abgeschlagene Ballesterertruppe lief ein letztes Mal zu großer Form auf und sorgte mit einem sensationellen 3:0-Erfolg gegen IT-Projekte für Schützenhilfe.


Das Stadion war bereit für ein großes, hitziges Finale der Gruppe. Die Selecao Blanco  benötigte einen Sieg gegen RTR, mit zwei Toren Unterschied. Doch auch für die Gegner lebte die Aufstiegschance. Und so schenkte man sich am Feld keinen Millimter. Doch während das Wiedner Starteam brillianten Offensivfußball aufzuziehen versuchte, übte sich RTR im Kratzen, Beißen und Zwicken.


Finalskandal

Harte Zweikämpfe Wortgefechte zwischen Spielertrainer Mahlodji und den blutrünstigen Gegenspielern heitzten die Stimmung an. Als schließlich Alminho in höchster Torgefahr wüst vom RTR-Keeper wüst angesprungen wurde (siehe Bild), wurde es dem Schiedsrichter zu heiß. Er vermutete wohl einen drohenden Platzsturms, jedoch, dass Publikum war zu gebannt um sich überhaupt zu bewegen. Gleich zwei Tore und der Aufstieg er Wiedner Helden zeichneten sich ab, da beendete der Referee die Partie eine Minute zu früh.


Ein Wettskandal lag plötzlich in der Luft, angeblich war ein Spieler der zweitplatzierten IT-Projekte mit einer Kiste Bier in der Nähe der Schiriumkleide gesichtet worden. Doch letztlich fehlte es an Beweismitteln, um den größten Manipulationsskandal der Sportgeschichte aufzudecken.


So blieb der Furia Blanco, den Helden der Herzen,  nur noch die Heimreise und das Versprechen, wieder zu kommen – als klarer Titelfavorit beim Silver Cup 2011.



* frenetisch steht hier für “chronisch gelangweilt und hauptsächlich an Bier interessiert”…

**steht hier für “Mordshügel im Kuhacker”



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05.12.2009
alm
Niko Alm

Wer braucht noch Musikmedien?

Theorie & Praxis


Dieser Text erscheint als Vorwort im neuen Musikatlas 2010

 
Wer braucht noch Musikmedien?

 
Die Branchen überleben an den Extremen. Die Parallelen zwischen Medien und Musik.


 
Überraschung! Die Musikindustrie hat sich in den letzten 15 Jahren massiv geändert. Nein, andersrum: Die Musikindustrie ist in den letzten eineinhalb Jahrzehnten gewaltsam und gegen größten inneren Widerstand geändert worden und zwar von denjenigen, die den Geldhahn zugedreht haben, von den Konsumenten. Was dazu geführt hat, ist mittlerweile einfach erklärt: Die gehandelte Ware, auf Tonträgern verpackte Musik, wurde schlicht und einfach ihres Trägermediums entledigt und digital praktisch kostenlos verteilbar gemacht. Eine Zeit lang versuchte die Industrie mit Nutzungsrechten, Kopierschutz, etc. die Vervielfältigung zu unterbinden und verschwendete sehr viel Energie damit, eine geänderte Realität mit rechtlichen Mitteln bekämpfen zu wollen. Dieser Kampf befindet sich in den letzten Zügen, während sich natürlich schon die Gewissheit durchgesetzt hat, dass die Erlöse nicht mehr aus dem Verkauf von Musik im eigentlichen Sinn kommen werden. Musik muss richtig verpackt werden: als hoch qualitatives, leicht auffindbares Audiofile, als schön gestaltetes Sammelwerk in Form einer CD oder sogar Vinyl, aber auch als Konzert, als künstlerische Auffettung von faden TV-Serien und aufregenden Werbespots bzw. umgekehrt. Schlussendlich liegt es an den Künstlern selbst bzw. den vermarktenden Rechteinhabern mittels Musik Aufmerksamkeit zu schaffen, die verkauft werden kann.
Was für die Musikindustrie gilt, ist auch auf die Musikmedien anzuwenden, deren traditionelles Vertriebsmodell v. a. in Bezug auf Print, aber auch TV nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Radio wurde ohnehin schon lang vom Fernsehen in seine Nische zurückgedrängt, hält sich dort aber auch stabil. Ein Printmedium kann punkto Aktualität mit Online natürlich nicht mithalten, ganz zu schweigen von der Möglichkeit Musik(videos) überhaupt gleich abspielbar mitzuliefern. Jede Neuigkeit, jeder Gossip zu allen Künstlern der Welt ist binnen Mikrosekunden via Suchmaschine auffindbar. Jeder Künstler kann ganz direkt mit seinen Fans kommunizieren und es gibt auch solche, auch ganz oben, die das wirklich beherrschen.
Brauchen wir hier noch Musikmedien, wenn es diesen unmittelbaren Kanal gibt? Eine nicht ganz rhetorische Frage, denn natürlich gibt es das Bedürfnis nach gutem Journalismus, einem dritten Blickwinkel, einer gut herausgearbeiteten Hintergrundgeschichte, einem intelligent geführten Interview. Und es gibt offensichtlich im Markt auch die Sehnsucht nach Claqueuren, Jubelmedien, die unreflektiert die PR-Texte abtippen, seichte Interviews mit überdimensionalen Fotos kombinieren und so release-getrieben agieren, als gäbe es kein Gestern.
Die Zwischenform des Informationsjournalismus ist im Begriff den Überlebenskampf zu verlieren. Die Flut der generalistischen Spartenmagazine ist ins Digitale emigriert. Die beiden oben genannten, extremen Ränder brauchen sich derzeit nicht übertrieben sorgen, denn sie bedienen auf der einen Seite die Musikverbraucher, die im wörtlichen Sinn von kurzlebiger Begeisterung getrieben an der Oberfläche schwimmen und jene, die tiefer eintauchen und den Sammel- und Wissenstrieb der Musikliebhaber adressieren.

 
Text: Niko Alm



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30.09.2009
alm
Niko Alm

Luigi Schober und Niko Alm im ORF Report

Presse


Der ORF hat Luigi Schober und mich zu einem Gespräch über den Erfolg der FPÖ bei den jüngsten Landtagswahlen gebeten.

Ein paar Sekunden davon sind im O-Ton zu sehen und hören. Viele weitere Gedanken aus der Diskussion finden sich im redaktionellen Beitrag verwertet. Sehr interessant sind auch die O-Töne der begeisterten JungwählerInnen (“superne Wahlplakate”).

Hier der Beitrag vom 29.9.2009:



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16.07.2009
poodleunderwater
Cornelia Stastny

Alles neu beim Amadeus, den Austrian Music Awards

Super-Fi Projekte


Österreichs wichtigster Musikpreis, die Amadeus Austrian Music Awards, steht anlässlich seiner zehnten Verleihung am 10. September 2009 im Wiener Museumsquartier ganz im Zeichen der Erneuerung. Super-Fi hat Senf und Ketchup dazu gepackt und neben der Trophäe (David Zuderstorfer) auch das Logo (Patrick Jankun) neu gestaltet. Gemeinsam mit Mamis und ConseQuences wurde die komplette Vergabemechanik der Awards re-konzipiert. Nunmehr bestimmen die MusikkonsumentInnen, wer die Awards bekommt. All das wurde gestern im Rahmen einer Pressekonferenz von Hannes Eder (Präsident, IFPI), Michael Rauch (Marketing, A1) und Niko Alm präsentiert (siehe dazu Bericht auf thegap.at).
www.amadeusawards.at



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08.07.2009
Lisa Stadler
Lisa Stadler

Web 2.0-Wissen deluxe: Werbeplanung.at veranstaltet Summit über digitales Marketing

Events, Theorie & Praxis


Immer mehr Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie sich im Web 2.0 positionieren sollen. Da simples Ignorieren des neuen, an Performance orientierten Webs einfach nicht mehr möglich ist, veranstaltet Werbeplanung.at in Wien einen Digital-Marketing-Kongress, bei dem sich Interessierte Informationen von ExpertInnen holen können. Von 16. bis 17. Juli wird in mehreren Workshops und Tracks auf die verschiedensten Arten des digitalen Marketings eingegangen.

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Anhand von zahlreichen Beispielen kann man etwa erfahren, wie Print und Online erfolgreich eine Synergie bilden können (Atha Athanasiadis, Chefredaktuer von News), was Mobile Advertising Kampagnen erfolgreich macht (Harald Winkelhofer von IQ Mobile) oder was die spannendsten Web-Startups aus Österreich vereint oder auch nicht – hier sprechen etwa Christopher Clay von Soup.io, der tripwolf.com-Gründer Sebastian Heinzel oder Georg Hitzenberger von play.fm unter der Moderation von Helge Fahrnberger. Super-Fi ist beim Kongress durch Niko Alm vertreten, der den Panel über Social Media Marketing mit Gesprächspartnern wie Albert Malli von Ö3 oder Hannes Treichl (ANDERS / denken) moderiert. Das Zusammentreffen von hochkarätigen Informationsträgern für den Austausch des aktuellen Marketing-Wissens ist insbesondere für Menschen zu empfehlen, die ihre Produkte aktiv im Web 2.0 pushen wollen.

Mehr Infos: summit.werbeplanung.at



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05.06.2009
Lisa Stadler
Lisa Stadler

Super-Fi schickt Atheisten-Bus durch Wien

Pressemitteilungen, Super-Fi Projekte


Super-Fi setzt unentgeltlich die Atheist Bus Campaign für Wien um.

„There is probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.“ Mit dieser Meldung auf Londoner Bussen begann eine atheistische Initiative unterstützt von Richard Dawkins im Jänner 2009 eine Diskussion um die Rolle von Religion in der Öffentlichkeit. Die Kampagne verbreitete sich schnell in andere Länder und rollt auch nun in Österreich aus.

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„Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott. Werte sind menschlich – auf uns kommt es an“

Super-Fi startet nun gemeinsam mit AG-ATHE (AtheistInnen und AgnostikerInnen für ein säkulares Österreich), AHA (Allianz für Humanismus und Atheismus) und dem Freidenkerbund ein Werbependant in Wien. Hierzulande sind seit 1. Juni Fahrgäste der Buslinien 13A und 14A mit der Botschaft „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott. Werte sind menschlich – auf uns kommt es an“ konfrontiert. Die Kampagne soll zum Nachdenken über den zu hohen Stellenwert von Religion im öffentlichen Leben anregen. Nach den Holzkreuz-Eskapaden HC Straches und der religiös motivierten Gewalt-Eskalation der Sikhs scheint der Zeitpunkt passend und überfällig zugleich.

In Deutschland und Italien haben die Verkehrsbetriebe mehrerer Städte die Sujets aus Angst vor öffentlichem Protest abgelehnt. “Dass es in Wien besser läuft, ist doch ein Zeichen, dass zumindest in Österreich der Umgang und die Diskussion mit dem Thema entspannter und sachlicher stattfinden könnte,” meint Niko Alm, Geschäftsführer von Super-Fi zur Kampagne.

Super-Fi wickelt die Werbeaktion mit vorerst 3 Bussen der Wiener Linien unentgeltlich ab. Um weitere Öffentliche Verkehrsmittel auch in anderen Städten mit den Sujets ausstatten zu können, wird ein Spendenkonto eingerichtet. Eine kontroverse Diskussion wird mit Freude erwartet.

Links

Buskampagne Österreich
AG-ATHE
AHA (Allianz für Humanismus und Atheismus)
Freidenkerbund Östereichs
Buskampagne Deutschland
Buskampagne UK



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29.01.2009
poodleunderwater
Cornelia Stastny

Helden der Arbeit: die Onliner 2009

Misc


Werbeplanung.at ist auf der Suche nach den besten Onlinern. Unter der Kategorie “Kreative”, findet sich unter drei weiteren Mitstreitern (Michael Katzlberger -Tunnel23, Michaela Kerschbaum - PKP proximity und Sebastian Kainz - Demner, Merlicek & Bergmann) auch Niko Alm wieder. Der MMK hat natürlich fleißig gevotet und sieht dem Ergebnis mit Zuversicht entgegen. (Stimmabgabe bis 1. Februar)

Vote here

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24.11.2008
alm
Niko Alm

Falter fragt nach: I Suck?

Presse, Super-Fi Projekte


Naja. Warum hat die Bezeichnung “Werber” beim Falter etwas Despektierliches?



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01.10.2008
poodleunderwater
Cornelia Stastny

….ok das vom Bertl is super kitschig.. aber das hier is auch nicht schlecht.

Finde deinen Arbeitskollegen




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01.10.2008
bertl
Robert Dassel

FDA auf der Wies’n

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ein wahres prachtexemplar. gefunden auf der wiesn in münchen.

prost

 



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