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Leinwand

Yes, we can!

22.01.2010
solo
Bernhard Schmidt

Roundtable: Jugendmarketing

Theorie & Praxis


Am Roundtable zum Thema Jugendmarketing, organisiert vom Branchenblatt Medianet, nahmen neben Thomas Weber (THE GAP) u.a. Niko Alm (Super-Fi) und Philipp Maderthaner (ÖVP) teil.

Roundtable: Jugendmarketing
weber und alm beim jugendmarketing roundtable



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05.12.2009
alm
Niko Alm

Wer braucht noch Musikmedien?

Theorie & Praxis


Dieser Text erscheint als Vorwort im neuen Musikatlas 2010

 
Wer braucht noch Musikmedien?

 
Die Branchen überleben an den Extremen. Die Parallelen zwischen Medien und Musik.


 
Überraschung! Die Musikindustrie hat sich in den letzten 15 Jahren massiv geändert. Nein, andersrum: Die Musikindustrie ist in den letzten eineinhalb Jahrzehnten gewaltsam und gegen größten inneren Widerstand geändert worden und zwar von denjenigen, die den Geldhahn zugedreht haben, von den Konsumenten. Was dazu geführt hat, ist mittlerweile einfach erklärt: Die gehandelte Ware, auf Tonträgern verpackte Musik, wurde schlicht und einfach ihres Trägermediums entledigt und digital praktisch kostenlos verteilbar gemacht. Eine Zeit lang versuchte die Industrie mit Nutzungsrechten, Kopierschutz, etc. die Vervielfältigung zu unterbinden und verschwendete sehr viel Energie damit, eine geänderte Realität mit rechtlichen Mitteln bekämpfen zu wollen. Dieser Kampf befindet sich in den letzten Zügen, während sich natürlich schon die Gewissheit durchgesetzt hat, dass die Erlöse nicht mehr aus dem Verkauf von Musik im eigentlichen Sinn kommen werden. Musik muss richtig verpackt werden: als hoch qualitatives, leicht auffindbares Audiofile, als schön gestaltetes Sammelwerk in Form einer CD oder sogar Vinyl, aber auch als Konzert, als künstlerische Auffettung von faden TV-Serien und aufregenden Werbespots bzw. umgekehrt. Schlussendlich liegt es an den Künstlern selbst bzw. den vermarktenden Rechteinhabern mittels Musik Aufmerksamkeit zu schaffen, die verkauft werden kann.
Was für die Musikindustrie gilt, ist auch auf die Musikmedien anzuwenden, deren traditionelles Vertriebsmodell v. a. in Bezug auf Print, aber auch TV nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Radio wurde ohnehin schon lang vom Fernsehen in seine Nische zurückgedrängt, hält sich dort aber auch stabil. Ein Printmedium kann punkto Aktualität mit Online natürlich nicht mithalten, ganz zu schweigen von der Möglichkeit Musik(videos) überhaupt gleich abspielbar mitzuliefern. Jede Neuigkeit, jeder Gossip zu allen Künstlern der Welt ist binnen Mikrosekunden via Suchmaschine auffindbar. Jeder Künstler kann ganz direkt mit seinen Fans kommunizieren und es gibt auch solche, auch ganz oben, die das wirklich beherrschen.
Brauchen wir hier noch Musikmedien, wenn es diesen unmittelbaren Kanal gibt? Eine nicht ganz rhetorische Frage, denn natürlich gibt es das Bedürfnis nach gutem Journalismus, einem dritten Blickwinkel, einer gut herausgearbeiteten Hintergrundgeschichte, einem intelligent geführten Interview. Und es gibt offensichtlich im Markt auch die Sehnsucht nach Claqueuren, Jubelmedien, die unreflektiert die PR-Texte abtippen, seichte Interviews mit überdimensionalen Fotos kombinieren und so release-getrieben agieren, als gäbe es kein Gestern.
Die Zwischenform des Informationsjournalismus ist im Begriff den Überlebenskampf zu verlieren. Die Flut der generalistischen Spartenmagazine ist ins Digitale emigriert. Die beiden oben genannten, extremen Ränder brauchen sich derzeit nicht übertrieben sorgen, denn sie bedienen auf der einen Seite die Musikverbraucher, die im wörtlichen Sinn von kurzlebiger Begeisterung getrieben an der Oberfläche schwimmen und jene, die tiefer eintauchen und den Sammel- und Wissenstrieb der Musikliebhaber adressieren.

 
Text: Niko Alm



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12.11.2009
eyeriz
Iris Kern

Web2.0Expo NYC

Events, Theorie & Praxis


Nächste Woche findet in NYC die Web2.0Expo statt, Davids und Goliaths des Social Netvertisings, Developer und andere webverliebte Menschen, wie wir es sind, werden präsentieren und konferieren. Und Super-Fi ist vorne an der Front, um die besten Trends und Ahas in Windeseile zu importieren und dabei so nebenbei die schlechte Mädchenquote bei Events dieser Art erhöhen.

 

http://www.web2expo.com/



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23.07.2009
Lisa Stadler
Lisa Stadler

Super-Fi vollbringt eine Million Taten für den Klimaschutz

Pressemitteilungen, Theorie & Praxis, startseite


Im Auftrag von Greenpeace setzten Super-Fi und codeon mit http://1000000taten.greenpeace.at eine interaktive Website für den Klimaschutz um.

http://1000000taten.greenpeace.at

Von 7. bis 18. Dezember findet in Kopenhagen der Weltklimagipfel statt, bei dem ein neues globales Klimaabkommen verhandelt wird. Bis dahin will Greenpeace in Österreich nicht nur Zeichen, sondern auch Taten setzen und beauftragte Super-Fi und codeon mit der Umsetzung einer Website, auf der Klimabewusste ihr Engagement für die Umwelt in Form von Taten sichtbar machen können.

Jeder User kann ein eigenes Profil anlegen, das zeigt, wie viele und welche gute Taten für den Klimaschutz bereits getätigt wurden. Als Basis werden 50 Aktivitäten wie etwa „Obst und Gemüse aus der Region“ angeboten, die Benutzer können aber zusätzliche Tasks vorschlagen.

Die meisten Taten werden zusätzlich mit der Information über das ersparte CO2 versehen, sodass man einen Überblick über das eingesparte Kohlendioxid in Kilo hat. Die Rubriken „Neuigkeiten“ und „Klima-Lexikon“ informieren zudem über Aktuelles zum Klimaschutz wie etwa eine Wanderung zum Sonnblick-Gletscher oder Allgemeines wie Fakten zur Erderwärmung und was dagegen getan werden kann.

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08.07.2009
Lisa Stadler
Lisa Stadler

Web 2.0-Wissen deluxe: Werbeplanung.at veranstaltet Summit über digitales Marketing

Events, Theorie & Praxis


Immer mehr Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie sich im Web 2.0 positionieren sollen. Da simples Ignorieren des neuen, an Performance orientierten Webs einfach nicht mehr möglich ist, veranstaltet Werbeplanung.at in Wien einen Digital-Marketing-Kongress, bei dem sich Interessierte Informationen von ExpertInnen holen können. Von 16. bis 17. Juli wird in mehreren Workshops und Tracks auf die verschiedensten Arten des digitalen Marketings eingegangen.

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Anhand von zahlreichen Beispielen kann man etwa erfahren, wie Print und Online erfolgreich eine Synergie bilden können (Atha Athanasiadis, Chefredaktuer von News), was Mobile Advertising Kampagnen erfolgreich macht (Harald Winkelhofer von IQ Mobile) oder was die spannendsten Web-Startups aus Österreich vereint oder auch nicht – hier sprechen etwa Christopher Clay von Soup.io, der tripwolf.com-Gründer Sebastian Heinzel oder Georg Hitzenberger von play.fm unter der Moderation von Helge Fahrnberger. Super-Fi ist beim Kongress durch Niko Alm vertreten, der den Panel über Social Media Marketing mit Gesprächspartnern wie Albert Malli von Ö3 oder Hannes Treichl (ANDERS / denken) moderiert. Das Zusammentreffen von hochkarätigen Informationsträgern für den Austausch des aktuellen Marketing-Wissens ist insbesondere für Menschen zu empfehlen, die ihre Produkte aktiv im Web 2.0 pushen wollen.

Mehr Infos: summit.werbeplanung.at



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29.06.2009
alm
Niko Alm

Chronologie eines Flashmobs: Mass Moonwalk Vienna

Events, Super-Fi Projekte, Theorie & Praxis


Wow, so ein Flashmob funktioniert!

Als Michael Jackson am 25.6. verblichen (© Ivo Brodnik) ist, war die Planung des Flashmobs am Abend das 26.6. noch in weiter Ferne. Hier eine kurze Chronologie der Ereignisse.

So entsteht ein Flashmob

Es beginnt harmlos. Corinna Milborn schreibt:

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Super-Fi antwortet:

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Phreak2.0, Christian Mayrhofer, bringt die Idee ins Spiel:

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Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist klar, dass es kein zurück mehr gibt und eigentlich sind nur zwei Dinge zu lösen:

1. Mobilisierung

2. Soundanlage

Letzteres übernimmt sofort und ungefragt MJ-Nachrufschreiber Stefan Niederwieser (The Gap). Den leichten Ausweg die Anlage zu mieten, gilt es zu vermeiden. Es muss doch möglich sein ein mobiles Soundsystem aufzutreiben, was schlussendlich auch gelingt. Bernhard Tobola (Tingel Tangel) hilft mit seiner genialen Piaggio-3-Rad-Disco aus.

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Mittlerweile wird der Veranstalter des Karlsfestes informiert, der begeistert seine Beschallungsgenehmigung an uns verleiht.

Bleibt nur mehr die Mobilsierung, die durch sämtliche Kanäle, die uns untertägig zur Verfügung stehen, angetrieben wurde.

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Sehr hilfreich dabei: Twitter mit #moonwalkvienna und das Facebook-Event.
kurier.at, unlike.net und derstandard.at (Danke Robert Misik) unterstützen redaktionell.

Und dann ist es soweit. Kurz vor 19h nach einem Warm-Up mit “Beat It” kommt “Thriller” und MOONWALK (so gut die mitteleuropäischen Käsebrote das halt können…)

Fotos von Niko Ostermann:
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Fotos von Klaus Pichler:
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Video von David Zuderstorfer:



Dank Helge gab es noch eine Extra-Thriller Zugabe im Teich!

FM4 und AP machten Interviews. Der ORF hat mitgefilmt.
Nachberichte sind u. a. zu finden auf:




02.06.2009
alm
Niko Alm

SheSays startet in Österreich – Laura Jordan Bambach im Interview

Theorie & Praxis


Im Rahmen des DIY-Festivals Fake it… till you make it wurde am 14. Mai das internationale Frauennetzwerk für Kreative Berufe SheSays auch in Österreich gelaunched. Die “Mother Superior” (Eigendefintion) Laura Jordan Bambach (UK) war zu Gast in Wien und stand für ein kleines Interview zur Verfügung, das hier v. a. dazu dient die Basics von SheSays aus erster Hand erklärt zu bekommen.

 

Why did you start SheSays?
Ale and I were both in charge of hiring designers/creatives in our agencies at a really busy time, and started discussing the fact that we weren’t seeing any CVs from women coming through the door. We thought than rather than just lament about it, we should try to change things.

 

What are you trying to accomplish?
To increase the flow of women entering digital creative industries, to provide mentoring, advice and networking opportunities, to raise the profile of senior women and in so doing provide female role-models in the industry, and to celebrate the hidden talent of women already in the business (we have our annual Golden Stiletto Awards)!

 

As I understand you regard yourselves as digital creatives? Do you draw a line between advertising and communication (media agnostic) in general?
One has to draw a line somewhere to talk to people in an authentic way. Of course these issues are present in the broader industry as well, but digital is what we know, and it has its own set of problems to overcome (in terms of the tech stuff) that we wanted to be able to speak about. To open it up further means that we can’t be as focused on our discussions and events. This of course changes per country and city.

 

In which countries can we find SheSays?
US (LA, NYC and SF just about to start)
UK (London)
Australia (Starting towards the end of this year we hope, once our contact’s twins get a little older)
Austria (Vienna)
Plus we have a connection with She Creatives, a sister network in Sweden.

 

How did you get in touch with SheSays Austria?
They got in touch with me! Theresa and Sweet Susie approached.

 

How often do you meet and how do you communicate within the network?
Once a month. Plus our mentoring scheme “Who’s Your Momma”, where we pair people up to meet as much as they need to, on a one-to-one basis.
We’re in the process of launching a new site which is much more community-minded. At the moment is mostly through email lists, but also Facebook, Twitter, and we’ve been playing with a Ning site too.

 

How do you communicate to the outside world?
Email, Social networks, through our sites and through promotions at other industry events. By making content and virals and generally bouncing around a lot and giving the industry a bit of a stir…

 

Is there a point in time when SheSays might become obsolete?
We’d like to think there’d be a time when we could open up and be more inclusive, but wouldn’t it be great if something that started out as a women’s network actually became a leading digital creative network one day? Still lots to do at the moment, and things are changing slowly.

 
Laura Jordan Bambach is Executive Creative Director at LBi London, and founder of the She Says network. She built her first website in 1994, and has been working at the innovative end of digital ever since. She blogs at optimistprime.wordpress.com, and you can follow her on Twitter @laurajaybee.


Die österreichische Ablegerin von SheSays ist unter siesagt.org (und via Facebook) zu erreichen.



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24.04.2009
alm
Niko Alm

derStandard.at: Best Product Placement ever!

Theorie & Praxis


derStandard.at überrascht heute auf der Startseite mit einem großartigen Product Placement seiner selbst!

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12.12.2008
alm
Niko Alm

Orange kupfert von Planet 3

Theorie & Praxis


Es freut uns ja, dass Orange unsere Animationen auf Planet 3 so gut gefallen, aber das fällt dann doch unter die Kategorie Ideenklau.

www.drei.at/planet3

www.orange.at



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29.11.2008
alm
Niko Alm

I Suck: Beschwerde beim Werberat

Super-Fi Projekte, Theorie & Praxis


Eine seriöse Auseinandersetzung mit dieser Beschwerde beim Werberat erübrigt sich eigentlich.

“Auch mit nur grundlegenden” Humorkenntnissen sollte man in der Lage sein, die Mehrdeutigkeit der Phrase “I suck” richtig zu interpretieren. Mit einem derartig seichten Verständnis von Wortwitz kann man vielleicht über den ORF-Klassiker Tohuwabohu lachen, der Kaisermühlen-Blues oder Echt Fett gehen sich damit nicht mehr aus, geschweige denn Willkommen Österreich (bestenfalls die Version mit Pirchner/Engstler) oder gar Monty Python.

Wir sind gespannt auf das Urteil des Werberats. Ob es ebenso fundiert ist, wie in der Causa Erwin Pröll?



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